E-Mobilität – eine Erfindung des 21. Jahrhunderts? Weit gefehlt.

Alles begann im Amerika Anfang des 20. Jahrhunderts: Dort sausten benzinbetriebene Roller mit Mini-Motoren, sogenannte Autopeds, durch die Straßen. Männer und Frauen nutzten sie für ihre alltäglichen Wege: Ob die Hausfrau zum Einkaufen fuhr, das Kind in die Schule gebracht wurde oder der Arzt auf dem Weg zum nächsten Hausbesuch war – möglich war das mit dem Autoped. Schlichtweg schlechte Straßenverhältnisse und das hohe Gewicht des Rollers besiegelten sein Aus. 

Auch in Fabriken erkannte man das Potential solcher Roller. Sie waren die perfekte Lösung, um Personen und Waren von A nach B zu transportieren. Das Problem? Die ausgestoßenen Emissionen. Benzinbetriebene Roller konnten in geschlossenen Fabrikhallen nicht eingesetzt werden, weil sie Abgase produzierten. So wurde 1911 das erste elektrobetriebene Zweirad entwickelt und zum Transport eingesetzt. 

Und heute, mehr als 100 Jahre später? E-Scooter und E-Roller, wie die eSchwalbe, sind aus dem alltäglichen Straßenbild nicht mehr wegzudenken. Emissionsfrei tragen sie zur nachhaltigen Mobilität bei und ermöglichen eine umweltbewusste Fortbewegung. Die eSchwalbe wird – ebenso wie damals das Autoped – für alltägliche Besorgungen oder den Weg zur Arbeit genutzt. 

Im Vergleich zu damaligen Rollern ist man heute aber wesentlich komfortabler unterwegs. Statt ca. 30 km/h schafft die eSchwalbe bis zu 45 km/h und auch die Reichweite ist erheblich gestiegen. Statt einiger wenigen Kilometern können heute bis zu 100 km bei der Verwendung beider Batterien zurückgelegt werden. Die beiden vorhandenen Batterien sind wechselbar und können bei Bedarf in der eigenen Wohnung oder an Ladesäulen geladen werden. Und auch das Einkaufen oder Pendeln zur Arbeit ist durch den 5 Liter fassenden Stauraum überhaupt kein Problem mehr. 

Es ist faszinierend zu sehen, welche Entwicklung die Elektromobilität genommen hat und wie sich Technologie und Design im Laufe der Zeit verändern. Welche Innovationen werden wohl in den nächsten Jahren bei der eSchwalbe folgen?

Verfasst von Svenja Stucke

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